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Gemeinderat entscheidet am 10. April über Windkraft-Stellungnahme. Forderung nach weiterer Reduzierung – Besonderer Schutz für das Muhrental notwendig

02.04.2025 | Pressemitteilung

Die Gemeinde Rommerskirchen hat im Rahmen des erneuten Beteiligungsverfahrens zur 18. Änderung des Regionalplans Düsseldorf eine klare Stellungnahme erstellt, über die der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am 10.4.25 entscheiden soll. Darin wird die geplante Ausweisung zahlreicher Windenergiebereiche im Gemeindegebiet abgelehnt.
„Die Bezirksregierung hat zwar geringfügige Anpassungen vorgenommen, doch die weiterhin übermäßige Zahl an Windenergiebereichen geht weit über das hinaus, was für eine ausgewogene Entwicklung unserer Gemeinde vertretbar wäre“, betont Bürgermeister Dr. Martin Mertens. „Besonders gravierend ist die geplante Ausweisung im sensiblen Bereich des Muhrentals. Dieses Gebiet hat eine herausragende ökologische und landschaftliche Bedeutung und darf nicht durch Windkraftanlagen zerstört werden.“
Die Gemeinde Rommerskirchen setzt sich für einen verantwortungsvollen Ausbau erneuerbarer Energien ein, lehnt jedoch eine einseitige Belastung der Kommune ab. „Wir haben bereits unseren Beitrag zur Energiewende geleistet und sind bereit, diesen weiterzuführen. Doch eine unverhältnismäßige Konzentration von Windkraftanlagen, ohne Rücksicht auf Siedlungsentwicklung, Landschaftsschutz und Bürgerinteressen, ist nicht akzeptabel“ so Mertens weiter.
Die Gemeinde fordert daher die Bezirksregierung auf, die geplanten Windenergiebereiche in Rommerskirchen – insbesondere im Muhrental – drastisch zu reduzieren und stattdessen eine gerechtere Verteilung auf die gesamte Region sicherzustellen. „Es geht nicht darum, Windenergie zu verhindern, sondern darum, eine vernünftige Balance zu finden. Die Bezirksregierung muss hier nachbessern und die berechtigten Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen“ so die Stellungnahme.